Eurojumelages Deutschland und insbesondere die Sektion Bonn haben mir einen sehr bereichernden Monat in Deutschland ermöglicht. Tina und Simone aus der Sektion Bonn, denen ich sehr dankbar bin, haben mir nicht nur eine Stelle im Bioladen von Herrn Bergfeld in Bad Godesberg vermittelt, sondern auch Familien, bei denen ich während dieser Zeit wohnen konnte.
Zunächst einmal zu den Familien: Nach einem ausgezeichneten gemeinsamen Abendessen bei Simone verbrachte ich die erste Woche bei Ingrid und Wolfgang in Bad Godesberg.
Ihre Freundlichkeit ermöglichte es mir, mich schnell an das deutsche Leben zu gewöhnen. Sie haben mir dabei geholfen, den Weg zum Geschäft zu finden, haben auch zahlreiche Aktivitäten organisiert, damit ich die Umgebung entdecken konnte. So haben wir Radtouren entlang des Rheins unternommen, aber auch Ausflüge in die Berge gemacht zu Burgen, Wanderungen. Darüber hinaus haben sich Ingrid und Wolfgang sehr darum bemüht, dass ich sie trotz der Sprachbarriere verstehen konnte, was meine Integration erleichtert hat. Dafür danke ich ihnen sehr.
Nach dieser bereichernden ersten Woche lebte ich für drei Wochen bei Doris.
Auch hier haben wir wieder viele Aktivitäten zusammen unternommen, wie Wanderungen, Vulkanbesichtigungen, eine Kreuzfahrt. Doris war sehr gastfreundlich und sympathisch und hat mir viele ihrer Freunde vorgestellt. Wir haben regelmäßig gemeinsam Gesellschaftsspiele gespielt, was toll war, und zu dieser Zeit war das Wetter wunderschön, sodass wir ihren außergewöhnlichen Garten genießen konnten. Ich danke also noch einmal Doris, die jeden Tag wie eine Sonne strahlte.
Was die Arbeit angeht, so war es, wie bereits erwähnt, der Biomarkt von Axel Bergfeld. Letzterer war mir gegenüber, wie auch der Rest der Kollegen, sehr freundlich. Sie waren immer für mich da, obwohl wir nicht dieselbe Sprache sprechen. Ich arbeitete von Montag bis Samstag von 6:30 bis 10:30 Uhr, was toll war, da ich dann den Rest des Tages Zeit hatte, die Region zu erkunden. Meine Aufgabe bestand darin, die Produkte an der richtigen Stelle in die Regale einzuräumen, die Verfallsdaten zu überprüfen und die Produkte so zu ordnen, dass sie für den Kunden ansprechend präsentiert waren.
Abschließend kann ich sagen, dass diese Reise für mich eine außergewöhnliche Erfahrung war, da ich Berufserfahrung in Deutschland sammeln, meine Kenntnisse der deutschen Kultur vertiefen und vor allem meine Sprachkenntnisse verbessern konnte.
Ich danke daher Eurojumelages Deutschland und insbesondere der Sektion Bonn, Tina, Simone, Doris, Wolfgang, Ingrid und Axel dafür, dass sie mir diese Erfahrung ermöglicht haben, aber auch für das Sommerfest (Fest der Sektion) am Sonntag, den 17. August, das zu meinen schönsten Erinnerungen an diese Reise zählt.
Yann-Andrea Elmhali
Sektion Nord-Isère
Frankreich